Faeser präsentierte ihre Bilanz der Migrationspolitik am Dienstag. „Deutschland ist ein Einwanderungsland und muss es auch bleiben, um wirtschaftlich stark zu sein“, sagte die Innenministerin. „Das ist vor allen Dingen einer der Hauptgründe, aber auch, weil Zuwanderung unsere Gesellschaft stärker und vielfältiger macht.“ Darum wünsche sie sich mehr Respekt vor den Menschen „mit Zuwanderungsgeschichte“.
Herausforderungen würden nicht mit markigen Forderungen gelöst, sondern „nur mit unermüdlicher und beharrlicher Arbeit“. „Ich warne deshalb davor, Illusionen zu schüren“, fuhr sie fort. Migration würde nicht aufhören, weil Krisen auch weiterhin Auswirkungen auf Deutschland haben würden. Um des inneren Friedens willen müssten Debatten über Migration ohne Ressentiments geführt werden.
Weiter führte die SPD-Politikerin aus, dass man die illegale Migration „stark zurückgedrängt“ habe, trotz der „Kriege und Krisen, die wir aktuell erleben“. So kamen im ersten Quartal 2025 etwa 35 Prozent weniger Migranten als im ersten Quartal 2024. Die Kontrollen an den deutschen Grenzen würden wesentlich zum Rückgang der Zahlen beitragen, neben mehr Personal und einer Digitalisierung der Anträge.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











