„Falsche linke Fremdenliebe“: Alice Schwarzer kritisiert „linke Queerfeministinnen“ in „Stadtbild“-Debatte

vor 8 Monaten

„Falsche linke Fremdenliebe“: Alice Schwarzer kritisiert „linke Queerfeministinnen“ in „Stadtbild“-Debatte
Bildquelle: Apollo News

Die bekannte deutsche Feministin Alice Schwarzer hat sich mit deutlichen Worten in die Debatte um den „Stadtbild“-Satz von Friedrich Merz eingeschaltet. In einem Gastbeitrag für die Welt kritisiert sie neulinke Feministinnen, die die Augen vor dem Problem migrantisch-frauenfeindlicher Gewalt verschließen würden.

Schwarzer kritisiert diese „,Queerfeministinnen‘ also junge Frauen, eher links als feministisch“, mit deutlichen Worten. Sie reflektiert mit Blick auf die berüchtigte Silvesternacht in Köln auch die Debatte um Frauenfeindlichkeit mit Migrationshintergrund. „Die Problem-Migranten, die das verursachen, kommen aus Kulturen, die keine Frauenbewegung kennen, in denen Frauen noch immer gänzlich rechtlos sind und wo Gewalt gegen Kinder und Frauen die Norm ist. Diese Männer drohen und handeln nicht heimlich hinter verschlossenen Türen, sondern öffentlich und demonstrativ auf dem Marktplatz. Das ist eine Machtgeste.“

„Silvester 2015 haben sie die erste Probe aufs Exempel im Westen gemacht, mitten in Deutschland. Rund 2000 nicht zuletzt in den Moscheen verhetzte junge Männer fuhren schwarmartig aus allen Regionen nach Köln, um dort ihre Macht zu demonstrieren. Sie hatten sich im Netz verabredet. Vor allem wollten sie die Frauen aus dem öffentlichen Raum verjagen. Zum ersten Mal auch mitten in Europa“, so Schwarzer weiter. Sie kritisiert: „Selbsternannte deutsche Anti-Rassisten wollten das nicht wahrhaben. Sie wollen es bis heute nicht wahrhaben. Sie leugnen das Problem und verlangen, dass das, was da so offensichtlich ist, nicht gesagt wird. Ideologie sticht Realität.“

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