Kürzlich berichtete die Bild-Zeitung darüber, dass mittlerweile jeder dritte Bürgergeld-Euro an Ausländer geht. Doch diese Angaben sind falsch. Tatsächlich geht bereits fast jeder zweite Bürgergeld-Euro an ausländische Staatsbürger.
Die Bürgergeld-Zahlungen summieren sich im ersten Halbjahr 2024 auf 23,6 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf eine schriftliche Frage des Bundestagsabgeordneten René Springer hervor. Das Ministerium bezieht sich dabei auf Zahlen von Anfang Januar bis Ende Juni aus der Bundesagentur für Arbeit.
Demnach gingen 12,4 Milliarden Euro an deutsche Bürgergeldempfänger. 11,2 Milliarden Euro an Transferleistungen wanderten ins Portemonnaie von ausländischen Staatsbürgern. Somit geht fast jeder zweite Euro an ausländische Staatsbürger. 3,7 Milliarden Euro dieses Topfes erhielten Zuwanderer aus den Top-8-Asylländern, wozu Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia zählen. 3,2 Milliarden Euro gingen an ukrainische Staatsbürger. Zuwanderer aus dem Westbalkan hatten Anspruch auf 503 Millionen Euro an Bürgergeld.
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