Der CDU-Bundesparteitag hat einen Gewinner und zwei Verlierer hinterlassen. Gewinner ist ganz klar der Kanzler und achtbar wiedergewählte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz. Er und sein Generalsekretär Carsten Linnemann haben unter Beweis gestellt, dass sie das klassische Handwerk der Union in der Machtsicherung perfekt beherrschen.
Der Rückgriff auf CDU-Gründungsvater Konrad Adenauer und das Einladen aller noch lebenden Parteichefs von Kanzlerin a.D. Angela Merkel über Ex-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bis hin zum gescheiterten Kanzlerkandidaten (und vormaligen Merz-Bezwinger) Armin Laschet bediente das Harmoniebedürfnis der Union und das Gefühl, Teil einer großen Tradition zu sein, bei der man über kleinliche Streits und vor allem über dramatische politische Fehler hinwegsieht.
Und auch das Einschwören der Delegierten in der Vorbesprechung auf langen Beifall, weil Alt-Kanzlerin Angela Merkel im Saal sei, wie Teilnehmer NIUS berichteten, wurde mit gut zehn Minuten Applaus befolgt.
Auch Ex-Kanzlerin Angela Merkel war auf dem CDU-Parteitag zu Gast.
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