Fehlgedeutete Radarsignale: Der Massenmord an Indianerkindern, den es nie gab

vor 9 Monaten

Fehlgedeutete Radarsignale: Der Massenmord an Indianerkindern, den es nie gab
Bildquelle: NiUS

Am Ende entpuppt sich der „Massenmord an Indianerkindern“ als Störsignale von Bodenmessgeräten. „Die toten Kinder von Kamloops“, über die etwa der WDR berichtete, hat es nie gegeben. Seit Jahren geistert diese Geschichte durch die internationalen Medien. Gerichtsfeste Beweise gab es nie – bis heute.

„Seit Mai 2024 spricht nun selbst der Indianerverband von Kamloops nur noch von gefundenen ‚Bodenanomalien‘ statt von vergrabenen Kindern“, schreibt der Historiker Simon Akstinat am 5. Juni 2024 im Cicero. Er war damit in Deutschland der Erste, der sich ein Herz fasste und aussprach, worum es sich handelt: eine Zeitungsente – größer noch als Correctivs Deportationsente. Und das will etwas heißen.

Hier sollen angeblich 215 Indianerkinder umgebracht worden sein.

Akstinat schloss vor einem Jahr mit den Worten: „Doch wie auch immer sich diese Geschichte um die angeblichen Gräber weiter entwickeln mag, eines steht fest: Gefunden wurde in Kamloops und bei allen anderen Internatsschulen Kanadas auch drei Jahre nach der weltweiten Sensationsmeldung bis heute genau gar nichts.“

So berichtete der WDR über die nicht existierenden Kinderleichen

Daran hat sich bis heute, vier Jahre später, nichts geändert. Im Jahr 2021, unmittelbar vor Beginn der landesweiten Suchprogramme, sorgten Berichte über Kamloops weltweit für Entsetzen. Sie vermuteten, „dass hunderte indigene Kinder Opfer von Missbrauch und Mord geworden seien. Die Vorwürfe führten zu Brandanschlägen, Vandalismus und der Schändung von etwa 120 Kirchen in Kanada“, wie Vatican News berichtet.

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