Feuerwehrmänner zur Coronaimpfung gezwungen: Berlin drohen bis zu 7,5 Mio. Euro Schadensersatz-Forderungen

vor mehr als 1 Jahr

Feuerwehrmänner zur Coronaimpfung gezwungen: Berlin drohen bis zu 7,5 Mio. Euro Schadensersatz-Forderungen
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Die Berliner Feuerwehr zwang ihre Mitarbeiter zur Corona-Impfung, doch das könnte nun böse Folgen für die Behörde haben. Nachdem am 10. Dezember 2021 der Bundestag die einrichtungsbezogene Impfpflicht beschlossen hatte, verschickte die Berliner Feuerwehr an ihre Mitarbeiter einen Tag vor Heiligabend eine weitreichende Drohung: Wenn die Mitarbeiter einen Impfnachweis bis zum 15.3.2022 nicht vorlegen könnten, müsse man die Daten an das Berliner Gesundheitsamt weitergeben.

Die Feuerwehr ist von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht eigentlich nur teilweise betroffen. Manche Mitarbeiter arbeiten mit Risikogruppen zusammen und müssten sich nach dem Beschluss des Bundestags also impfen lassen. Viele Mitarbeiter leisten jedoch auch Bürodienst oder sind anderweitig eingesetzt, ohne mit Risikogruppen in Kontakt zu kommen. Diese wären von der Impfpflicht nicht betroffen.

Die Feuerwehr meldete nach Ablauf der Frist die betroffenen Mitarbeiter an das Gesundheitsamt. Doch dabei ging die Behörde, nach Ansicht vieler Mitarbeiter, rechtswidrig vor, wie die Berliner Zeitung berichtet. Denn für den offiziellen Vorgang nutzte man ein Formular, in dem unter anderem gefragt wurde: „Hat diese Person direkten Kontakt zu Angehörigen vulnerabler Gruppen?“ Auf diese Frage kreuzten die Verantwortlichen bei allen fraglichen Mitarbeitern „Ja“ an, ungeachtet dessen, ob das tatsächlich zutraf oder nicht.

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