Am Mittwoch veröffentlichten die Wirtschaftsweisen ihr Jahresgutachten: Die Experten erwarten auch im kommenden Jahr keinen spürbaren Aufschwung in Deutschland. Der Sachverständigenrat korrigierte seine Erwartungen für 2026 herunter und rechnet nun mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 Prozent.
Teil des Gremiums ist die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Veronika Grimm (54). „Ab 2029 geben wir die gesamten Einnahmen des Staates für Soziales, Verteidigung und Zinszahlungen aus. Für mehr ist laut Finanzplanung kein Geld da. Diese Finanzplanung ist ein Offenbarungseid“, kritisiert sie gegenüber der Bild-Zeitung.
Denn mit einer schwachen Wirtschaft entstehe eine Kettenreaktion: Die Zinsen von Schuldenpaketen und „Sondervermögen“ belasten die öffentlichen Finanzhaushalte umso stärker! In der Folge wäre Deutschland zur Deckung der steigenden Kosten für Sozial-, Gesundheits- und Rentenkassen auf weitere Milliarden aus Krediten angewiesen. Eine Abwärtsspirale wäre die Konsequenz – Ökonomen sprechen von einem „Doom Loop“.
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