Ford baut in Köln bis zu 1000 Stellen ab. Grund ist die schwache Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Ab Anfang 2026 will der Autobauer in seinem Werk vom bisherigen Zwei-Schicht-Betrieb auf nur noch eine Schicht umstellen, teilte das Unternehmen am Montag mit.
Bereits im vergangenen Jahr hatte das Management ein Sparprogramm beschlossen, das in den Kölner Werken zu erheblichen Protesten führte. Damals legten die Beschäftigten erstmals in der Geschichte des Standorts die Arbeit nieder. Nach zähen Verhandlungen akzeptierte die Belegschaft die Pläne schließlich.
Das 2024 vorgestellte Programm sah vor, bis Ende 2027 insgesamt 2.900 Stellen in Verwaltung, Entwicklung und weiteren Bereichen abzubauen. Den Beschäftigten wurden freiwillige Ausstiegsregelungen wie Abfindungen oder Altersteilzeit angeboten. Mit der nun angekündigten Kürzung soll das Sparpaket um bis zu 1.000 Jobs erweitert werden. Die endgültige Zahl hängt von den Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern ab.
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