Frankfurt am Main: Wie der Hass auf Autos die Innenstädte veröden lässt

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Frankfurt am Main: Wie der Hass auf Autos die Innenstädte veröden lässt
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Stadt Frankfurt/Main mag – amtlich – keine Autos. Zum Beispiel hat sie die von 1951 bis 2019 dort stattfindende Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) weggeekelt. Der damalige Frankfurter Skandal-OB Peter Feldmann (66, SPD) und die grün-rote Stadtregierung wollten es so. München bekam den Zuschlag für 2021 bis 2025. Nun regt sich allerdings auch in München „grüner“ Protest gegen eine IAA 2027 ff.

Unterdessen steht Frankfurt vor einem noch weitaus gravierenderen, politisch gewollten Verkehrsdesaster. Nach der Kommunalwahl von 2021 bildete sich in der Stadtverordnetenversammlung von Deutschlands fünftgrößter Stadt Frankfurt/Main (750.000 Einwohner) eine Grüne/SPD/FDP/Volt-Koalition. Sie hat zusammen 22+16+6+4=48 der 93 Sitze und damit eine Mehrheit. Die CDU hat 20 Sitze. Diese „Viererbande“ verfasst einen 228 (!) Seiten langen Koalitionsvertrag für die Jahre bis 2026. Die Seiten 69 bis 86 gelten dem Thema „Mobilität“. 18 Seiten lang toben sich die Koalitionäre bis in haarkleine Details gegen den verhassten Autoverkehr in der Innenstadt aus. Und sie meinen es sehr ernst.

Es gibt gar einen „Masterplan Mobilität“. Verantwortlich für dessen Umsetzung ist seitens der Stadtregierung Wolfgang Siefert (55, Grüne). Mit der Brechstange verfolgt er – im Amt seit 2023 – seine Ideologie. Siefert behauptet auch noch: Alles werde ja extra „wissenschaftlich“ begleitet. Von wem auch immer! Diese Untersuchungen „warten wir ab, bevor wir grundsätzliche Bewertungen vornehmen“. Siefert bittet um Geduld. „Es dauert ein Jahr, bis sich die Leute daran gewöhnen.“

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