Frankreich kollabiert, Deutschland folgt: Wie der Dominoeffekt zur digitalen Enteignung führt

vor 9 Monaten

Frankreich kollabiert, Deutschland folgt: Wie der Dominoeffekt zur digitalen Enteignung führt
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Dominosteine fallen bereits. Sébastien Lecornu, Frankreichs Premierminister, trat nach nur einem Monat im Amt zurück. Und ist doch wieder da. 3,1 Billionen Euro Schulden – die höchsten in der EU. 116% Schuldenquote. Die Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen sind auf 3,5% gestiegen – höher als in Italien oder Griechenland. Zum Vergleich: Im Dezember 2021 lag der Zins noch bei 0,07%.

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Die Parallelen sind erschreckend. 1788, ein Jahr vor der Französischen Revolution, hatte Frankreich eine Schuldenquote von 100-150% des BIP. Heute: 116%. Damals verschlangen die Zinsen 50-63% der Staatseinnahmen. Damals politische Instabilität und Reformunfähigkeit. Heute: Regierung nach 27 Tagen zurückgetreten.

Frankreich hat in 300 Jahren acht Staatsbankrotte erlebt, fünf Republiken gegründet und 14 Währungsreformen durchgeführt. Die großen Verlierer waren immer dieselben: Sparguthaben verloren 93,5% (Deutschland 1948: 1.000 RM wurden zu nur 65 DM), Lebensversicherungen erlitten Totalverlust, Staatsanleihen erlitten 70% Schuldenschnitt (Frankreich 1797), Bargeld wurde über Nacht entwertet.

In den letzten Monaten hat Frankreich Bilder geliefert, die man sonst nur aus Krisengebieten kennt. Mehrere Gefängnisse wurden gleichzeitig von schwer bewaffneten Banden attackiert – mit Sturmgewehren, Sprengstoff, Fluchtfahrzeugen. In den Banlieues, den Vorstädten großer Städte wie Paris oder Marseille, regieren längst nicht mehr Polizei und Justiz, sondern Banden und Clans.

Der (nun damalige) französische Innenminister Gérald Darmanin sprach offen davon, dass der Staat in manchen Stadtteilen und Regionen die Kontrolle über die Kriminalität verloren hat. 9,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – fast 10% der Bevölkerung. Die Arbeitslosenquote unter Migranten liegt bei 18%, die Jugendarbeitslosigkeit in den Problemvierteln bei bis zu 40%.

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