Wie der Journalist und Rechtswissenschaftler Eren Güvercin auf seinem X-Account berichtet, werden in der heutigen Freitagspredigt der türkischen Religionsbehörde Diyanet, die in allen Moscheen in der Türkei verlesen wird, die mörderischen Hamas-Terroristen als „Mudschaheddin“ bezeichnet. Auf Deutsch übersetzt bedeutet das arabische Wort „heilige Krieger“ oder „jemand, der den Dschihad betreibt“. Judenmörder werden zu Helden stilisiert.
Deutsche Moscheen, wie sich hundertfach im Land stehen, sind oft mit der Diyanet verbandelt: Die DITIB, die größte sunnitische-islamische Organisation in Deutschland, wird so etwa von Diyanet kontrolliert und als deren religiöse Autorität behandelt – von der Lobpreisung der Terrororganisation Hamas distanzierte sich der deutsche Verband bisher noch nicht. So bleibt die Befürchtung, dass viele der deutschen Imame die Ansichten der Diyanet zumindest für akzeptabel halten.
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