Ein bisschen wie in Alcatraz fühlt man sich dieser Tag am Landgericht Amberg. Die kleine Stadt in der Oberpfalz ist Schauplatz eines Mammutverfahrens wegen Waffen- und Drogenhandel.
Ein Ukrainer und vier Männer mit kasachischen Wurzeln sind angeklagt, AK-47-Schnellfeuergewehre, Handgranaten, Crystal Meth und Koks deutschlandweit im großen Stil vertickt zu haben – möglicherweise auch an die Hells Angels.
Verkäufer und Käufer werden der gewaltbereiten Organisierten Kriminalität zugeordnet. Es ist ein Hochsicherheitsprozess. Zusätzlich zu den massiven Vorkehrungen vor und im Justizgebäude sitzen auch im Gerichtssaal selbst ein halbes Dutzend Polizisten einer Sondereinheit.
Sie sind sämtlich vermummt.
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