Mit dem Weihnachtsfest vor der Tür beginnen auch wieder die politischen Deutungskämpfe um die Geschichte der Geburt Christi. Dieses Jahr ist es Grünen-Politikerin Renate Künast, die mit einer absurden Aussage zur Geschichte von Jesus Christus auffällt. Auf X zitierte Künast einen Artikel des Journalisten Nils Minkmar und schwärmte von diesem, in dem Jesus Christus als „palästinensischer Jude“ bezeichnet wurde.
Das Zitat: „An diesen Tagen feiern alle die Geburt eines palästinensischen Juden, dessen Eltern mittellos umherziehen.“
Wie bereits viele der politischen Deutungen über Jesus Christus ist auch die von Künast und Minkmar absurd: Die Region, in der Jesus lebte und eben auch geboren sein soll, hieß Judäa. Das Gebiet war Teil des Römischen Reiches. Den Begriff „Palästina“, so wie ihn hier Künast benutzt, gab es zu Zeiten von Jesus noch nicht – dieser wurde erst 135 Jahre später eingeführt, um die Juden nach einem Aufstand gegen die Römer zu verspotten und zu bestrafen.
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