Eine Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung warnt vor Rechtsextremismus im Gaming. Dahinter steckt jedoch mehr als bloße Präventionsarbeit. Es geht um die ideologische Durchdringung des inzwischen beliebtesten Hobbys von Jugendlichen. Dabei wollen diese doch einfach nur zocken, ganz ohne Politik.
Die Broschüre „Gaming und Rechtsextremismus“ ist das Produkt des Projekts „Good Gaming Support“. Sie wird mit erheblichen öffentlichen Mitteln finanziert. Das Projekt soll mithilfe von „Multiplikatoren“, Gamern und Pädagogen eine zentrale „Hass im Gaming“-Anlaufstelle aufbauen. Ziel ist es, Desinformation, Hate Speech, digitale Gewalt, toxische Milieus und vor allem „rechtsextreme Netzwerke auf Spieleplattformen“ entgegenzuwirken. Zusätzlich sollen Gaming-Moderatoren in Workshops geschult werden, um in Chats „rechtsextreme Inhalte“ frühzeitig zu erkennen und zu melden.
Laut Bundestagsdrucksache 21/3822 erhielt das Projekt im Jahr 2025 exakt 250.000 Euro aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Hinzu kommt eine weitere Zusage in gleicher Höhe für 2026. Insgesamt fließen damit 500.000 Euro für zwei Jahre in das Projekt. Finanziert wird es zusätzlich über die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.
Die von der Bundesregierung veröffentlichte Fördersumme für das Projekt „Good Gaming Support“.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











