Die israelischen Geiseln würden im Austausch gegen 2.000 palästinensische Gefangene freigelassen werden, unter denen „auch ganz normale Palästinenser […], die bisher in israelischen Gefängnissen gesessen haben“, seien, behauptet ZDF-Moderatorin Dunja Hayali im aktuellen Morgenmagazin. Das ist nicht die einzige relativierende Entgleisung Hayalis während der Live-Berichterstattung über den aktuellen Geiselaustausch in Israel.
So spricht Hayali an einer Stelle der Sendung bei den 2.000 Häftlingen gar von „palästinensischen Geiseln“. In einer Frage an den ZDF-Reporter vor Ort behauptet Hayali zudem, dass sich unter den Häftlingen „auch viele“, die „im Gazastreifen einfach festgenommen wurden“ befinden würden.
Bei den 2.000 freizulassenden palästinensischen Gefangenen handelt es sich dabei um verurteilte Terroristen oder mutmaßliche Kämpfer, unter anderem viele Mörder und Straftäter, die für schwere Anschläge verantwortlich waren und teils seit zehn Jahren inhaftiert sind. Etwa 1.700 Gefangene wurden während des Krieges im Gazastreifen als Terrorverdächtige inhaftiert.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











