Der niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete und langjährige Grundschullehrer Harm Rykena hält die von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) vorgeschlagene Migranten-Quote an Schulen für sinnlos. Sie würde viel zu spät kommen. Obergrenzen machen für Rykena ganz woanders Sinn – nämlich bei der Zuwanderung. In einem Gastbeitrag für den Deutschland-Kurier legt der AfD-Bildungsexperte dar, was stattdessen getan werden muss, um das deutsche Bildungssystem zu retten.
Von Harm Rykena*
Wenn der 9-jährige Syrer Saad in der Klasse zwischen Emilia und Paul sitzt, wenn er in der Pause mit Benn und Finn spielt und wenn sein Lehrer in der Klasse von 25 Schülern nur noch vier weitere Kinder mit Migrationshintergrund zu unterrichten hat, dann wird mit ihm alles gut werden. Schnell wird sich der Junge, der vor einigen Monaten mit seinen Eltern aus Aleppo gekommen ist, die deutsche Sprache aneignen und westliche Werte verinnerlichen. Er wird Antisemitismus verurteilen, Frauen achten, das Grundgesetz schätzen und später ein Studium der Ingenieurswissenschaften beginnen.
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