Die Geburtenzahl in Deutschland ist 2025 erneut gesunken und hat einen historischen Tiefstand erreicht. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr rund 654.300 Kinder geboren – 3,4 Prozent weniger als im Jahr 2024 mit 677.117 Geburten. Damit setzt sich der Rückgang im vierten Jahr in Folge fort.
Die Behörde erklärt: „Damit sank die Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 1946.“ Parallel dazu lag die Zahl der Sterbefälle bei rund 1,01 Millionen. Das Geburtendefizit – also die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen – belief sich auf etwa 352.000. Laut Destatis ist dies „das größte Geburtendefizit der Nachkriegszeit“.
Als Ursachen nennt die Statistik zwei zentrale Entwicklungen: Zum einen rücken die geburtenschwachen Jahrgänge der 1990er Jahre in das Alter vor, in dem viele Menschen Kinder bekommen. Zum anderen ist die Geburtenrate seit 2022 rückläufig.
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