Die linke Szene versammelt sich jedes Jahr vor der Berliner Gedenkstätte der Sozialisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, um sie zu ehren. Die sogenannte „LL-Demo“ gilt als eine der größten traditionellen Veranstaltungen in der Szene. Auch radikale Gruppen nehmen regelmäßig an dem Aufmarsch teil.
Die Demonstration steht jedoch schon seit einiger Zeit auf der Kippe. Grund dafür ist eine Baustelle vor dem Gelände des Denkmals in Friedrichsfelde. Der Vorplatz der Gedenkstätte wird umgebaut und wird vor der Demonstration Mitte Januar nicht fertiggestellt sein. Laut Polizei ist das Gelände derzeit für eine größere Menschenmenge nicht geeignet, die Demonstration kann daher ohne zusätzliche Maßnahmen nicht stattfinden, wie die B.Z. berichtet.
„Die Polizei hat den Anmeldern von Ständen und der Demo vor einigen Tagen mitgeteilt, dass nach Auskunft des Straßen- und Grünflächenamts ein Gedenken nicht möglich sei“, erfuhr die B.Z. Das Bezirksamt Lichtenberg betonte, dass sichere Zu- und Abwege gewährleistet sein müssen. „Nur wenn diese provisorischen Sicherungen umgesetzt werden, wird die Polizei die Durchführung der Demonstration genehmigen“, erklärte eine Behördensprecherin.
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