Am Montag hat die chinesische Armee mit Manövern vor der taiwanesischen Küste begonnen. Die Übung unter dem Namen „Just Mission 2025“ ist offenbar eine Reaktion auf japanische und amerikanische Unterstützung für Taiwan – ein Land, das durch die Volksrepublik lediglich als abtrünnige Provinz betrachtet wird.
Ein Sprecher der chinesischen Armee bezeichnete das Manöver, wobei auch scharfe Munition zum Einsatz kommt, unter anderem als „ernste Warnung an Befürworter einer ‚Unabhängigkeit Taiwans‘“. Das Manöver richte sich außerdem „gegen Einmischung von außen“ – erstmals wurde für ein Militärmanöver vor Taiwans Küste eine solche Begründung angegeben. Dabei soll auch die Kampfbereitschaft getestet werden – seit Jahren bereitet sich die chinesische Armee auf eine mögliche Invasion Taiwans vor.
Am Dienstag stehen zudem unter anderem Schießübungen in fünf Zonen vor der Insel auf dem Programm – diese sind im Vergleich zu früheren chinesischen Manövern vor Taiwan äußerst groß. Dafür wurden See- und Luftraum ab 8:30 Uhr morgens für zehn Stunden gesperrt. Während der Manöver setzte die Armee Zerstörer, Fregatten, Jäger, Bomber und Drohnen ein. Die taiwanesische Regierung hat die Aktion derweil verurteilt.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











