Der Gehaltstrick der Hamburger Grünen ist aufgeflogen: Anstatt eines Gehalts bekamen der aktuelle und der frühere Landesvorstand nur eine Aufwandsentschädigung. So konnten die Sozialbeiträge gespart werden. Doch die Rentenversicherung will nun von Leon Alam und Selina Storm sowie von der früheren Vorsitzenden Maryam Blumenthal eine Rückzahlung von insgesamt 130.000 Euro, wie Bild am Donnerstag berichtete.
Blumenthal war von 2021 bis 2025 Vorsitzende des Landesverbandes und Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. Seit Mai 2025 ist sie Senatorin für Wissenschaft und Gleichstellung. Vier Jahre lang führte sie die Partei zusammen mit Leon Alam an, ehe Selina Storm zu ihrer Nachfolgerin gewählt wurde. Die Rentenversicherung hat die Aufwandsentschädigungen, die von 2020 bis 2025 an die drei Politiker gezahlt wurden, rückwirkend als Gehalt eingestuft und fordert nun eine Rückzahlung.
Schon 2022 sei laut Bild deutlich gewesen, dass es sich bei dem bezahlten Geld nicht mehr um eine reine Aufwandsentschädigung handele. Denn in dem Jahr trug Blumenthal den Beschluss mit, dass ihre Entschädigung um 30 Prozent auf 4.281 Euro brutto erhöht werden sollte. Die aktuelle Doppelspitze bekomme jeweils 3.567,50 Euro brutto, wie die Grünen mitteilten. Vor fünf Jahren seien es jeweils 400 Euro weniger im Monat gewesen.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











