Endlich weniger Zungenbrecher und Wort-Ungetüme: Karin Prien (CDU), Ministerin für Bildung und Familie, hat eine neue Hausordnung herausgegeben.
Danach sollen sich die Ministeriumsbeamten in ihrer internen und externen Kommunikation (also in E-Mails, Vermerken, Gesetzesvorlagen) ab sofort an die klassischen Rechtschreibregeln halten. Wie Bild zuerst berichtete, gab die Ministerin dies bei einer internen Personalversammlung bekannt. Sie sagte: Wir wollen ganz klar anweisen, dass aus unserem Haus nach den Regeln des Rechtschreibrates kommuniziert wird und wir inklusiv schreiben, aber „eben ohne Sternchen und Binnen-I“.
Das heißt: Priens Beamte sollen zwar die mehrgeschlechtliche Schreibweise beibehalten, aber eben keine Sternchen mehr verwenden. Also „Lehrerinnen und Lehrer“, aber nicht mehr zum Beispiel „Lehrer*innen“.
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