Im Mai 2024 besetzte eine studentische Gruppe von Israelhassern und Antisemiten die Berliner Humboldt-Universität mit Gewalt – jetzt darf sie ganz offiziell Räumlichkeiten der Universität nutzen. Das berichtet die Bild.
Konkret geht es um die Gruppe „Decolonise HU Berlin“, die darüber hinaus Teil der „Student Coalition Berlin“ ist. Die Universität sieht auch bei der konkreten Raumvergabe nur ein Routineverfahren, wie man gegenüber der Bild mitteilt: „Die verfasste Studierendenschaft hat das Recht, Räume an der HU in Anspruch zu nehmen. Hochschulgruppen wenden sich demgemäß mit Raumanfragen an die Studierendenschaft, die wiederum bei der Universität Räume bucht.“
Gleichzeitig betont man: Es würde „ein geregeltes Verfahren“ geben – dabei spielen auch die „Grundwerte der Universität“ eine Rolle. Was die Grundwerte der Gruppierung sind, die offizielle Uniräume nutzen darf, hat sich bereits vergangenes Jahr bestens gezeigt: Rund 150 antiisraelische Aktivisten, unter anderem von der „Decolonise HU Berlin“, stürmten im Mai das Gebäude des Instituts für Sozialwissenschaften (ISW) an der HU und besetzten es gewaltsam.
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