Die EU-Kommissarin für Gleichstellung und Krisenmanagement, Hadja Lahbib, besuchte am Freitag Syrien. Dort traf sie sich mit dem aktuellen Machthaber, Ahmed al-Scharaa (bekannt als Al-Golani). Es ist der erste Besuch eines EU-Kommissars nach dem Zusammenbruch der Assad-Diktatur. In Damaskus versprach die belgische Politikerin Hilfsgelder in Höhe von 235 Millionen Euro für das Jahr 2025. Die Hilfsmaßnahmen umfassen Lebensmittel, medizinische Hilfe und Bildung für Kinder. Außerdem will die Europäische Union dazu beitragen, dass gefährdete Bevölkerungsgruppen vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden, wie es in einer Pressemitteilung der Kommission heißt.
Neben syrischen Politikern traf sich die EU-Kommissarin mit Vertretern der syrischen Zivilgesellschaft. Von den 235 Millionen Euro sind 142,5 Millionen Euro direkt für Syrien vorgesehen, während der Rest des Geldes an Nachbarländer gehen soll, damit diese Syrien unterstützen. Wie European Newsroom berichtet, hieß es aus dem Umfeld der Kommissarin, dass es bei dem Besuch zu keinerlei Störungen kam. Weder Männern noch Frauen wurde die Hand geschüttelt.
Arriving in Damascus, #Syria, a country bubbling with hope & optimism for a brighter future.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











