Griechenland galt vor gut zehn Jahren noch als Symbol der Euro-Krise. Heute präsentiert sich das Land mit Wirtschaftszahlen, von denen Deutschland weit entfernt ist. Ein Experte erklärt bei NIUS, warum Europa den Aufschwung Griechenlands so feiert.
Das griechische Bruttoinlandsprodukt wuchs im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent. Für dieses Jahr rechnet die Regierung in Athen mit einem Plus von rund zwei Prozent. Deutschland kam 2025 dagegen nur auf 0,2 Prozent Wachstum – Griechenland wuchs damit rund zehnmal so stark.
Vize-Premier Kostis Hatzidakis sieht den Aufschwung nicht als Zufall. „Das ist keine Hexerei, sondern das Ergebnis einer soliden Wirtschafts- und Finanzpolitik“, sagte Hatzidakis dem Handelsblatt. Gemeint ist eine Mischung aus Haushaltsdisziplin, Reformen und Maßnahmen, die Wachstum ermöglichen sollen. Nach Jahren harter Einschnitte verweist Athen heute auf stabile Staatsfinanzen, steigende Investitionen und ein zurückgewonnenes Vertrauen an den Märkten.
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