Die Grünen-Politikerin und EU-Abgeordnete Alexandra Geese hat eine stärkere Regulierung von Künstlicher Intelligenz gefordert. Anlass ist der „spicy mode” der KI Grok von Elon Musk. Geese sieht darin ein Instrument zur Unterdrückung von Frauen: „Das Ziel ist, Frauen aus dem öffentlichen Raum im Netz zu drängen”, sagte sie im Interview mit dem Spiegel.
„Da steckt eine politische Philosophie dahinter, die nicht an Gleichstellung glaubt, sondern daran, dass Männer lieber allein herrschen sollten. Dann ist es ein Nebeneffekt, Frauen nur noch als Sexobjekte oder als Gebärmaschinen anzusehen”, meinte Geese. Die Grüne war auf europäischer Ebene maßgeblich an der Gestaltung des Digital Services Act beteiligt, der Plattformbetreibern Zensurpflichten auferlegt.
Zahlreiche Nutzer hatten Ende Dezember und Anfang Januar mithilfe von Grok Bilder von Erwachsenen in Bikinis erstellt. Einige nutzten eine technische Lücke aus und erstellten auch Bilder von Jugendlichen, obwohl das verboten ist. X sperrte die entsprechenden Nutzer und überarbeitete die Funktion. In den Nutzungsbedingungen von xAI, der Firma hinter Grok und X, heißt es eindeutig, dass die „Darstellung von Personen in pornografischer Weise” verboten sei.
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