Die Bank of England wird den früheren Premierminister Winston Churchill von ihren Banknoten verbannen. Künftig sollen auf den 5-, 10-, 20- und 50-Pfund-Scheinen keine historischen Persönlichkeiten mehr zu sehen sein – stattdessen will die Bank die Banknoten mit Bildern heimischer Wildtiere bedrucken.
Der frühere Premierminister, der derzeit den 5-Pfund-Schein ziert, soll dann nicht mehr in Umlauf gebracht werden. Auch andere prominente Persönlichkeiten würden mit dem neuen Konzept entfallen, darunter die Schriftstellerin Jane Austen (10 Pfund), der Maler J. M. W. Turner (20 Pfund) und der Mathematiker und Informatikpionier Alan Turing (50 Pfund).
Fraglich ist noch, welche Tierarten genau künftig auf den neuen Scheinen erscheinen sollen. Ziel sei es, Motive zu finden, die die Natur und Artenvielfalt des Vereinigten Königreichs widerspiegeln. Nun sollen die Bürger in einer Umfrage entscheiden, welche Tiere die Scheine schmücken. Großbritannien verfüge über eine große Vielfalt heimischer Tierarten, die für die neue Banknotenserie infrage kommen könnten, heißt es. Dazu zählen unter anderem Füchse, Dachse, Biber, Eichhörnchen, Otter, Rehe oder auch Robben.
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