Das US-Einzelhandelsunternehmen Walmart verabschiedet sich von der Wokeness in der Unternehmenspolitik. Das berichtete Fox Business. So werden Initiativen für „Vielfalt, Gleichstellung und Integration“ (im Englischen als DEI abgekürzt) eingestellt. Walmart will Transgender- und Sexualprodukte entfernen, die in unangemessener Weise an Kinder vermarktet werden. So soll zum Beispiel ein Brustabbinder, der an Kinder vermarktet wurde, aus dem Sortiment entfernt werden.
Walmart will zwar weiterhin Pride-Paraden finanziell unterstützen, jedoch genauer prüfen, an welche Veranstaltungen das Geld gehen soll. Es sollen keine Veranstaltungen im Rahmen von Pride-Paraden finanziert werden, die sexualisierte Inhalte zeigen, die sich an Kinder richten. Der Einkauf von Produkten soll neu bewertet werden. Die Begriffe “LatinX” (ein Englisch gegenderte Variante von Latinos) und “DEI” sollen aus der Unternehmenskommunikation gestrichen werden. Außerdem soll das “Racial Equity Center” („Zentrum für rassische Gleichheit“), das 2020 eingerichtet wurde, nicht weitergeführt werden.
Des Weiteren beendete der größte Arbeitgeber der USA seine Teilnahme am Unternehmensgleichheitsindex der Human Rights Campaign Foundation. In dem Index wird jährlich gemessen, welche „Richtlinien, Praktiken und Leistungen” es für “lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und queere Mitarbeiter“ gibt, wie es auf der Webseite der Stiftung heißt. Neben Walmart sind auch die Unternehmen Ford und John Deere aus dem Index ausgetreten.
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