Rund fünf Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben Grüne und CDU ihre Sondierungsgespräche erfolgreich abgeschlossen und auf Rahmenbedingungen für die neue Landesregierung geeinigt. Hierüber berichtet der Südwestrundfunk (SWR). Details zu der Einigung sollen im Laufe des Nachmittags folgen.
Nach der Wahl vom 8. März 2026 waren die Grünen mit 30,2 Prozent knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent gelandet. Im neuen Landtag kommen jedoch beide Parteien auf je 56 Mandate. Gerade diese Pattsituation erschwerte die Gespräche erheblich. Der Einigung waren entsprechend zähe Gespräche vorausgegangen.
Zwar hatten sich beide Seiten in vielen Sachfragen bereits angenähert, doch bei der Ressortverteilung blieb der Durchbruch zunächst aus. Streit gab es demnach vor allem über die Verteilung der Ministerposten und darüber, welche Partei künftig den Landtagspräsidenten stellen soll. Aus der CDU war anfangs sogar der Vorschlag gekommen, das Amt des Ministerpräsidenten zwischen den beiden Spitzenkandidaten für die Dauer der Legislaturperiode hälftig aufzuteilen.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











