Als „unbegründet, haltlos und abwegig“ hat Russlands Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, die Darstellung der Bundesregierung zurückgewiesen, russische Hacker seien verantwortlich für einen Cyberangriff auf die Deutsche Flugsicherung (DFS) und hätten gezielt Desinformation verbreitet, um die Bundestagswahl im Februar 2025 zu beeinflussen. Netschajew war deshalb in das Auswärtige Amt förmlich „einbestellt“ worden.
In einer Mitteilung der russischen Botschaft heißt es dazu: „Die Demarche des Auswärtigen Amts wurde als ein weiterer unfreundlicher Schritt eingestuft, mit dem antirussische Stimmungen in Deutschland geschürt und die deutsch-russischen Beziehungen weiter zerstört werden.“
Netschajew seinerseits verwahrte sich demnach bei seiner „Einbestellung“ gegen lauter werdende Forderungen auch von deutscher Seite, sich die in Belgien eingefrorenen Vermögenswerte der Russischen Zentralbank anzueignen. Dies sei „Diebstahl – ungeachtet der rhetorischen Winkelzüge, zu denen man in Berlin und Brüssel greift“, sagte der Botschafter.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











