„Abdallah“ hält stolz seinen deutschen Pass in die Kamera und singt dazu auf Arabisch – dieses Video, das von dem Account Abdallah.horizont auf Instagram veröffentlicht wurde, ging, wie die Berliner Zeitung Ende September berichtete, in den sozialen Medien viral. Dass „Abdallah“ die deutsche Staatsangehörigkeit trotz seiner antisemitischen und gewaltverherrlichenden Posts erhielt, in denen er unter anderem Hamas-Terroristen als „Heros of Palestine💚“ (sic!) bezeichnete, sorgte medial für Aufsehen. Jetzt soll dem gerade eingebürgerten Palästinenser die Einbürgerung wieder entzogen werden.
Konkret hatte die Bild zunächst Anfang Oktober das Landesamt für Einwanderung (LAE) mit dem Vorfall konfrontiert. Das LAE versuchte, die Verantwortung noch gegenüber der Zeitung von sich zu weisen und gab an, dass „in dem konkreten Fall bis zum Vollzug der Einbürgerung keine Erkenntnisse nach § 11 StAG vorgelegen haben können und auch die anderen Voraussetzungen für eine Einbürgerung […] erfüllt waren“.
Gleichzeitig stellt der Sprecher des LAE gegenüber der Zeitung klar: „Die in Bezug genommenen Äußerungen in den sozialen Medien sind damit nicht vereinbar und stehen einer Einbürgerung entgegen“. Doch dem Amt seien die Personalien von Abdallah anfangs nicht bekannt gewesen, behauptet der Sprecher.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











