Hat Merz das US-deutsche Verhältnis verspielt? Was der US-Truppenabzug für Deutschland bedeutet

vor 2 Monaten

Hat Merz das US-deutsche Verhältnis verspielt? Was der US-Truppenabzug für Deutschland bedeutet
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„Das wiegt schwer“, meinte CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt am Samstag bei der Welt über den US-Truppenabzug aus Deutschland – 5.000 der insgesamt rund 39.000 US-Soldaten sollen das Land innerhalb von maximal zwölf Monaten verlassen.

Spannend ist die Äußerung Hardts vor allem deshalb, weil der Hauptverantwortliche für diese Entscheidung wohl sein eigener Parteivorsitzender ist: Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in den vergangenen Wochen wiederholt mit US-Präsident Donald Trump angelegt – und das in erster Linie nicht wegen inhaltlicher Differenzen, sondern aufgrund von banaler Kritik. Der Republikaner schoss über Truth Social zurück und drohte mit dem Truppenabzug. Jetzt hat er diese Drohung in die Tat umgesetzt.

Einerseits scheint der Abzug vor allem symbolischer Natur zu sein: 5.000 spielen nicht einmal in der gleichen Größenordnung wie Trumps Pläne während seiner ersten Amtszeit. Wenige Monate vor deren Ende, im Jahr 2020, kündigte er den Abzug von 12.000 der damals rund 36.000 in Deutschland stationierten Soldaten an. Sein Nachfolger Joe Biden stoppte 2021 die Umsetzung des Plans.

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