Familie, Finanzen, irgendwas mit F: Ex-Familienministerin Lisa Paus („Trans-Frauen sind Frauen“) von den Grünen hat künftig das Sagen im mächtigen Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags. Weil sich Union und SPD einig waren, keine AfD-Politiker an die Spitze von Ausschüssen zu wählen, kommt nun die selbst mit ihrem eigenen Groß-Projekt Kindergrundsicherung gescheiterte Ministerin a.D. zu neuen Ehren. Der Brandmauer sei Dank.
Da Union (14) und AfD (10) mit insgesamt 24 Stimmen eine klare Mehrheit im Haushaltsausschuss haben, hätte Paus unter normalen Umständen keine Chance auf eine Wahl gehabt. Viel spricht dafür, dass sie exakt die 17 Stimmen von SPD (8), Grünen (6) und Linken (4) bekam. Wenn man davon ausgeht, dass die zehn AfD-Leute keinerlei Veranlassung haben, eine Grüne zu wählen, dürfte die linke Flügel-Frau ihrer Partei ihr Amt den gnädigen Enthaltungen der Union ihren neuen Posten verdanken. Eine Nein-Stimme mehr und sie wäre durchgefallen.
Lisa Paus wird de-facto Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags.
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