Alles wird politisiert, auch im Sport – überall soll es politisch korrekt zugehen. Das neueste Beispiel dieser Entwicklung liefert der Verein Hertha BSC, der gegen seinen eigenen Fanspruch „HaHoHe und fette Beute“ vorgeht. Damit soll etwas „gegen eine Verharmlosung oder Verherrlichung der NS-Zeit“ getan werden, wie der Verein am Sonntag schrieb.
Der traditionelle Clubgruß „HaHoHe“ wird in der Hertha-Fanszene seit vielen Jahren, wenn auch eher vereinzelt, mit dem Zusatz „fette Beute“ versehen, was so viel bedeutet wie: „Heute holen wir uns den Sieg“. Der Fußballverein Hertha BSC argumentiert nun: „Der Ausdruck ‚fette Beute‘ hat eine Geschichte im Kriegszusammenhang verbunden mit Raubzügen in den vergangenen Jahrhunderten und ist darüber hinaus in Kombination mit anderen Parolen (z.B. ‚Heil, Sieg‘ oder ‚Heil und Sieg‘) als Teil der rechtsextremen Phraseologie festgestellt worden.“
Auslöser für das Sprechverbot war offenbar das Fan-Urgestein Micha, der in TikTok-Videos seiner Mannschaft im kernigen Fußball-Sprech viel Erfolg wünscht. Hier sieht man Micha, wie er den Spruch verwendet:
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