Historiker Wolffsohn zum zweiten Jahrestag des Massakers in Israel: „Wer Krieg anfängt und ihn verliert, muss damit rechnen, dass er entmachtet wird“

vor 9 Monaten

Historiker Wolffsohn zum zweiten Jahrestag des Massakers in Israel: „Wer Krieg anfängt und ihn verliert, muss damit rechnen, dass er entmachtet wird“
Bildquelle: NiUS

Zum zweiten Jahrestag des grausamen Massakers vom 7. Oktober 2023 in Israel, bei dem 1200 Menschen ermordet und etwa 250 verschleppt wurden, sprach NIUS-Politikchef Ralf Schuler mit Professor Michael Wolffsohn, einem der profiliertesten Historiker in Deutschland.

Wolffsohn, der selbst in der israelischen Armee gedient hat, sagte zu Ralf Schuler: „Wer Krieg anfängt und ihn verliert, muss damit rechnen, dass er entmachtet wird. Und Deutsche, die ja bekanntlich nicht vergessen wollen – was sehr löblich ist – dürften auch nicht vergessen haben, dass es 1945 in Deutschland ähnlich war. Die Nationalsozialisten haben den Zweiten Weltkrieg begonnen.“

Blutspuren lassen das Ausmaß des Horrors erahnen.

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