Hitze, Ärger, Panikattacken: ICE blieb bei Wien fünf Stunden in Tunnel stecken

vor 11 Monaten

Hitze, Ärger, Panikattacken: ICE blieb bei Wien fünf Stunden in Tunnel stecken
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Temperaturen im Zug stiegen, ein Abschleppversuch misslang, die Waggons mussten dann im Dunkeln evakuiert werden – zwei Personen wurden aufgrund von Panikattacken behandelt.

Die Fahrt mit dem ICE 90 „Donauwalzer“ endete für 180 Passagiere in einer mehrstündigen Tortur unter der Erde. Der Fernzug war am Donnerstag um 13.13 Uhr vom Wiener Hauptbahnhof in Richtung Hamburg über München gestartet – doch nur wenige Minuten später nahm die Fahrt ein abruptes Ende.

Bereits nach dem Halt in Wien-Meidling blieb der Hochgeschwindigkeitszug im Tunnelbereich des Verkehrsknotens Hadersdorf auf der Westbahnstrecke liegen. Zunächst hieß es vonseiten der ÖBB, es handle sich lediglich um eine kurze Verzögerung von „fünf bis zehn Minuten“ aufgrund eines technischen Defekts. Doch die Minuten dehnten sich zur Stunde – und dann zu mehreren.

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