Henning Höne zieht seine Kandidatur für den FDP-Bundesvorsitz zurück. Das erfuhr die Welt aus Parteikreisen. Der Vorsitzende der FDP Nordrhein-Westfalen stellt sich damit nicht länger gegen Wolfgang Kubicki. Höne schlägt Kubicki nun selbst als neuen Parteivorsitzenden vor. Bereits Christian Dürr hatte seine erneute Bewerbung für den Parteivorsitz zurückgezogen und sich hinter Kubicki gestellt.
Aus dem angekündigten Zweikampf zwischen zwei stellvertretenden Bundesvorsitzenden wird voraussichtlich eine weitgehend offene Bahn für Kubicki. Formal entscheiden die Delegierten auf dem Parteitag Ende Mai. Höne und Kubicki sind beide stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP.
Höne führt die FDP in Nordrhein-Westfalen und wurde erst im April mit 84,46 Prozent als Landesvorsitzender bestätigt. Der 39-Jährige hatte seine Bewerbung mit der Vertrauenskrise der FDP begründet. Im ntv-Interview sagte er, die Partei brauche neue Gesichter, um neues Vertrauen aufzubauen. Anfang April sagte er dem Stern, sein Angebot stehe unabhängig davon, wer sonst kandidiere. Die FDP habe nach der Bundestagswahl 2025 keinen glaubwürdigen Neustart geschafft.
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