„Hoffe, dass viele bei uns bleiben“: CDU-Bürgermeister „traurig“ über Heimkehr von Syrern

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„Hoffe, dass viele bei uns bleiben“: CDU-Bürgermeister „traurig“ über Heimkehr von Syrern
Bildquelle: Apollo News

Der CDU-Bürgermeister der ostthüringischen Stadt Altenburg, André Neumann, hat in einem X-Post zum Ausdruck gebracht, dass er „traurig“ sei, dass Syrer Deutschland nun verlassen könnten. Am Sonntag schrieb er angesichts des Zusammenbruchs des Assad-Regimes (Apollo News berichtete): „Ich hoffe, dass viele Syrer bei uns bleiben. Ich schätze ihre Kultur u. Lebensweise sehr“. Weiter schrieb der 47-Jährige: „Sie bereichern uns auf vielfältige Weise. Wenn die Heimat ruft, ruft die Heimat. An alle, die gehen: Ich wünsche euch von Herzen alles Gute! Ihr seid toll.“

Im Gegensatz zu Neumann hatten viele seiner Kollegen von CDU und CSU nach den ersten Meldungen über das Ende des Assad-Regimes sofort eine Debatte über die sich in Deutschland befindlichen Syrer eröffnet. So hatte die Unionsfraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) gegenüber der Rheinischen Post den sofortigen Stopp der weiteren Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien gefordert. Ihrer Ansicht nach würde, käme es jetzt zu einer Befreiung Syriens von einer Terrorherrschaft, für viele Syrer in Deutschland auch „die Schutzbedürftigkeit und damit der Grund für ihr Aufenthaltsrecht in Deutschland“ verwirkt werden.

Wie Alexander Throm, der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, gegenüber dem Handelsblatt angab, habe sich die Lage in Syrien durch den Sturz von Assad „grundlegend geändert“. Bei den Flüchtlingen, die aus Syrien wegen der Diktatur von Assad geflohen seien, gelte es zu prüfen, ob der Schutzstatus nicht entfällt. Flucht sei ein „Aufenthalt auf Zeit“, fügte er hinzu. Auch er sprach sich dafür aus, freiwillige Rückreisen zu unterstützen.

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