Bodo Ramelow hat am Donnerstag einen streitlustigen Auftritt bei Maybrit Illner hingelegt: Der neu gewählte Vizepräsident des Deutschen Bundestags lieferte sich mit Alexander Dobrindt (CSU) ein heftiges Wortgefecht. In seiner Wutrede schoss Ramelow unter anderem gegen die USA und gegen die deutsche Energiepolitik. Der ehemalige Thüringer Ministerpräsident erklärte, dass „die Amerikaner dem Störsender F16 in der Ukraine den Strom abgestellt“ hätten.
Weiter erklärte er: „Wenn wir auf diese Art Geld ausgeben, dass wir am Ende den Stecker gezogen kriegen von Amerika, ohne dass wir Einfluss darauf haben, dann ist die Frage, ob das richtig angelegtes Geld ist.“ In seiner Empörung führte er weiter aus: „Immer weiter so machen, immer weiter so: Den Stecker zieht Washington! Herr Trump entscheidet oder Elon Musk entscheidet, ob Daten geliefert werden.“
Illner intervenierte hier, versuchte Ramelow zu beruhigen und erklärte an der Stelle, dass die von Ramelow angesprochenen Themen doch längst diskutiert werden würden. Den ehemaligen Thüringer Ministerpräsidenten brachte diese Bemerkung jedoch noch mehr in Rage. „Ach wo?“, erklärte Ramelow. „Das habe ich im Bundestag nicht gehört. Beim 500-Milliarden-Paket ist es darum nicht gegangen (…), kein Wort ist darüber geredet worden. Und mit uns als neugewählte Abgeordnete ist überhaupt nicht geredet worden.“
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