Im Schatten der „Brandmauer“: Wie Demokratie in eine Farce verwandelt wird

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Im Schatten der „Brandmauer“: Wie Demokratie in eine Farce verwandelt wird
Bildquelle: NiUS

„Ganz Berlin hasst die CDU“ – dieser Spruch wurde am vergangenen Wochenende bei einer großen Demo in Berlin auf die Siegessäule projiziert. Mutmaßlich von denen, die vorgeben, sich für weniger Hass und Hetze einzusetzen.

Der emotionalen Aufheizung im Bundestag – SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Mützenich sah bereits „das Tor zur Hölle“ geöffnet – ist das rot-grüne Fußvolk gerne gefolgt und landauf, landab wurden CDU-Geschäftsstellen attackiert, beschmiert, Wahlkämpfer bedrängt und sogar angegriffen. Die „Omas gegen Rechts“ und ihresgleichen zeigten, dass die eingesetzten Steuergelder gut investiert waren.

Doch die Stimmung in der medialen Blase Berlins und die Stimmung in der Republik sind keineswegs identisch. Der erste ARD-Deutschlandtrend nach der Öffnung des Höllentors zeigt die Union und die AfD jedenfalls leicht im Aufwind (jeweils +1 Prozentpunkt). Die SPD kann sich wieder Chancen auf den dritten Platz ausrechnen, aber nicht wegen eigener Steigerung der Sympathie, sondern wegen des stärkeren Abrutschens der Grünen.

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