Der Musikunternehmer Dieter Bohlen ist enttäuscht vom Bundeskanzler Friedrich Merz. „Vieles wurde versprochen und nicht gehalten, teilweise gab es sogar eine Rolle rückwärts“, erklärte der RTL-Juror im Interview mit Bild. Konkret kritisierte er neue Regulierungen auf EU-Ebene, eine Drangsalierung des Mittelstands und „immer mehr Planwirtschaft“.
Bohlens Meinung teilen nach eigener Aussage alle Unternehmer, die er kennt. Am US-Präsidenten, dem Unternehmer Donald Trump, finde er gut, dass dieser überhaupt handle und seine Vision mit aller Macht durchsetze. Bei Merz hingegen sei vieles lediglich „gut gemeint“. Er sei heute „viel enttäuschter“ als bei der Ampelregierung – Scholz, Baerbock und Habeck seien „ja fast schon lustig“ gewesen.
Die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas dagegen wolle den Mittelstand und alle Unternehmer „eliminieren“. Der Bundesaußenminister Johann Wadephul sei wegen seiner Äußerungen zur ewigen Feindschaft Russlands „untragbar“. Früher hätte man solche Minister sofort rausgeworfen, meint der Musikproduzent.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











