Es ist eine Stimme, die im Streit um die Sicherheit der Corona-Impfstoffe Gewicht hat: Dr. med. vet. Helmut Sterz. Der Veterinärmediziner promovierte in Virologie und war viele Jahre als Toxikologe in der Pharmaindustrie tätig – unter anderem als Leiter der Toxikologie bei Pfizer Europa. Wenn jemand die Sicherheitsprüfung von Arzneimitteln aus dem Innersten der Industrie kennt, dann er. NIUS erklärt, wie seine Schätzungen zustande kommen.
Vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestags sorgte Sterz mit einer Zahl für Aufsehen: bis zu 60.000 mögliche Impftote allein in Deutschland. Seine Rechnung ist dabei zunächst schlicht: Er geht von rund 2.000 gemeldeten Todesverdachtsfällen nach der Impfung mit Comirnaty aus – Zahlen, die auf Meldungen beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) beruhen. Diese multipliziert er mit einem Faktor von 30, den er als realistische Schätzung für das sogenannte Underreporting bezeichnet.
Dr. med. vet. Helmut Sterz in der Corona-Enquete-Kommission
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