Die ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, hat sich in einem Interview mit dem Handelsblatt zur Kritik an ihr während der Corona-Krise geäußert und sich bezüglich ihrer Rolle uneinsichtig gezeigt. Angesprochen auf die Kritik in den sozialen Medien, sagte sie: „Oh, da ist viel Quatsch unterwegs. Ich bin irgendwie zum Symbol geworden für eine Art Nanny-Staat – was ich garantiert nicht bin.“
Sie sieht sich als eine ausgleichende Kraft während der Debatte um staatliche Maßnahmen: „Da hat sich etwas verselbstständigt. In der Ethik und auch in der Pandemie habe ich zumeist eine moderate, jedenfalls abwägende Position eingenommen.“ Sie sei weder „megaliberal“ noch „megakonservativ“ gewesen.
Den Grund für die Kritik an ihr sucht Buyx stattdessen nicht bei ihrem Handeln während der Krise, sondern bei ihren Äußerungen über die AfD. So habe sie vor der „Bedrohung der Wissenschaft und Demokratie“ durch die Partei und „andere rechtsextreme Kräfte“ gewarnt. Ähnlich äußert sie sich im Interview auch zu US-Präsident Donald Trump. Er würde gerade versuchen, „den demokratischen Staat in den USA autokratisch umzubauen“. Daher fordert Buyx, dass die EU sich zunehmend auch mit amerikanischen Monopolen auf dem Gesundheitsmarkt auseinandersetzen soll.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











