Jeff Bezos, Amazon-Gründer und Eigentümer der Washington Post, kündigte eine Neuausrichtung der US-Zeitung an. Bereits im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl hatte Bezos in die linksliberale Zeitung eingegriffen und dafür gesorgt, dass sie 2024 keine offene Wahlempfehlung für einen der Kandidaten ausspricht – traditionell unterstützte man dort in den letzten Jahrzehnten praktisch immer Demokraten.
Bereits diese Entscheidung hatte Protest unter einigen Redakteuren ausgelöst. Jetzt geht Bezos noch weiter. In einem Brief an die Mitarbeiter der Zeitung informiert er über eine „Änderung auf unseren Meinungsseiten“: Man werde ab jetzt „zur Verteidigung zweier Säulen schreiben: individuelle Freiheiten und freie Marktwirtschaft.“ Natürlich wird man auch andere Themen behandeln, „aber Standpunkte, die diesen Säulen entgegenstehen, müssen andere [Medien] veröffentlichen.“
Das ist nichts anderes als eine Kampfansage an die in den letzten Jahren immer weiter nach links gerückte Redaktion. Bezos macht nun eine ausdrücklich pro-freiheitliche und pro-amerikanische Ausrichtung zum neuen Credo:
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