Infarkt der SPD in Dortmund: Es liegt am Kopf

vor 9 Monaten

Infarkt der SPD in Dortmund: Es liegt am Kopf
Bildquelle: Tichys Einblick

Carrie schickt ihren Vater Arthur zum Psychiater. Der soll den lauten Querulanten mit Tabletten ruhigstellen. Doch der Psychiater gibt Doug und Carrie einen anderen Tipp: Sie sollen den Mann, der in ihrem Keller lebt, machen lassen. Der fühle sich nicht gehört und ließen sie ihn treiben, was er wolle, dann werde er ruhiger. Das klappt. Nachdem sich Arthur ausgetobt hat, ist er ein handzahmer Mitbewohner.

Die Folge stammt aus der Fernsehserie „King of Queens“. Die blühte nach dem September 1998 auf, das Fernsehen brillierte in den 1970ern – beides wie die SPD. Mittlerweile sind die Sozialdemokraten wie Arthur: Eigentlich sind sie am Ende, leben im Keller und auf Kosten der Generation, die im Berufsleben steht, und machen deren Leben durch ihren Egoismus und ihre abgedrehten Ideen kaputt.

Die Reaktionen der SPD lassen darauf schließen, dass die Partei einfach so weitermacht wie in den letzten 27 Jahren – von denen sie 23 Jahre in der Bundesregierung verbracht und zehn Jahre davon den Bundeskanzler gestellt hat. Der Vorsitzende Lars Klingbeil redet das Ergebnis schön und die Partei tröstet sich mit Erfolgen, die sie erzielt hat wie in Köln oder Duisburg. Frei nach dem Motto: Wie schlimm kann ein krankes Herz sein, wenn die Leber und die Milz noch funktionieren?

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