INSA-Umfrage: Meinungsfreiheit besteht nur noch auf dem Papier

vor 11 Monaten

INSA-Umfrage: Meinungsfreiheit besteht nur noch auf dem Papier
Bildquelle: Tichys Einblick

84 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut INSA Befragten glauben, dass Menschen in Deutschland ihre Meinung aus Angst vor Konsequenzen nicht mehr frei äußern würden. Nur jeder Elfte glaubt das nicht. Mehr als die Hälfte, 54 Prozent der Befragten, gibt an, dieses Klima der Einschüchterung bereits persönlich erlebt zu haben.

Besonders betroffen sind jüngere Menschen, aber auch Ostdeutsche und Anhänger von Parteien, die vom linken Mainstream als angeblich nicht zur politischen Mitte gehörig diskriminiert werden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage, die INSA zum Wochenende veröffentlichte.

Unter 30-Jährige fühlen sich in ihrer Meinungsäußerung doppelt so oft eingeschränkt wie über 70-Jährige. Vermutlich liegt das auch daran, dass sie berufliche Nachteile fürchten oder um ihre Ausbildung fürchten müssen, während Rentner noch sanktionsfrei reden können, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das spricht nicht für ein gesundes demokratisches Klima. Es ist das zutiefst beunruhigende Bild einer Gesellschaft, in der Opportunismus, Konformität und Duckmäusertum belohnt werden und Abweichung sanktioniert wird. Es ist das Gegenteil einer freien, auf Rechtsstaatlichkeit beruhenden Demokratie.

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