SPD-Politikerin Natalie Pawlik setzt als Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration das ideologische Werk ihrer Vorgängerin fort. Als linke Hardlinerin will die 32-Jährige die Teil-Aussetzung des Familiennachzugs möglichst rasch rückabwickeln, illegalen Migranten ein Bleiberecht ermöglichen und linke Lobbygruppen mit mehr Geld ausstatten.
„Links ist vorbei“, lautete bekanntlich das Motto der Union im Wahlkampf. CDU-Chef Friedrich Merz versprach damals auch eine drastische Kürzung des Beauftragtenwesens. Den einzigen Beauftragten, den man wirklich brauche, so Merz damals, sei der Wehrbeauftragte. Nach der Regierungsübernahme strich die Koalition 25 Beauftragtenposten, die ohnehin keine Kosten verursachten, ließ die „großen Fische“ jedoch unangetastet. Beispielhaft hierfür ist der Posten der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration.
Unter der Ägide von Reem Alabali-Radovan (SPD), die nun Entwicklungshilfeministerin wurde, arbeiteten hier im vergangenen Jahr 67 Mitarbeiter, davon 66 Beamte in unterschiedlichsten Besoldungsstufen. Als Nachfolgerin holte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die SPD-Politikerin Natalie Pawlik ins Amt, die Alabali-Radovan ideologisch in nichts nachsteht. „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Vielfalt in unserem Land ihr ganzes Potenzial entfaltet und wir den Kampf gegen Rassismus konsequent kämpfen“, erklärte sie zu Arbeitsbeginn.
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