Die internationale Journalistenorganisation „Committee to Protect Journalists“ (Kommittee zum Schutz von Journalisten, CPJ) hat über die Angriffe auf Journalisten von Apollo News und der Jungen Freiheit berichtet. Die Organisation mit Sitz in New York City setzt sich weltweit für die Sicherheit von Journalisten ein. In dem Bericht heißt es, dass Jonas Aston, Marius Marx und ein dritter Journalist medizinische Behandlung benötigten, nachdem sie „verfolgt, geschlagen, getreten und mit Gegenständen beworfen“ worden waren, während sie über den Parteitag in Erfurt berichteten.
Es wird auch darüber berichtet, dass der Journalist Vadim Derksen von der Jungen Freiheit geschlagen wurde und ihm das Handy weggenommen wurde (mehr dazu hier). „Die Angriffe auf Journalisten von Apollo News und der ‚Jungen Freiheit‘ in Erfurt sind besorgniserregend und müssen lückenlos aufgeklärt werden“, sagte der Europabeauftragte des CPJ laut Pressemitteilung.
„Kein Journalist sollte bei der Berichterstattung über öffentliche Ereignisse verfolgt, geschlagen, ausgeraubt oder behindert werden“, heißt es weiter. „Die Polizei muss sicherstellen, dass Reporter bei Demonstrationen und politischen Versammlungen sicher und ungehindert arbeiten können.“ Die Organisation verweist darauf, dass sie sich mit Fragen an die Polizei in Thüringen gewandt habe, bisher aber keine Antwort erhalten habe.
Trump, Selenskyj und die NATO – Waffenstillstand möglich? | phoenixRunde










