Deutschland hält in einem weiteren Bereich eine unrühmliche Spitzenposition: Laut einer aktuellen Analyse von Verivox, über die die dts-Nachrichtenagentur berichtet, sind die Kosten für stationäres Breitband-Internet in keinem anderen EU-Land so hoch wie hierzulande.
Diese Zusatzbelastung trifft Haushalte in einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten bereits durch explodierende Energiepreise, teures Benzin und steigende Lebensmittelkosten in die Höhe getrieben wurden. Damit wird einmal mehr deutlich, wie sehr Deutschland unter der Ampel-Politik sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich ins Hintertreffen geraten ist.
Während Verbraucher in rund der Hälfte aller EU-Staaten für ein Megabit nur wenige Cent zahlen, liegt der Preis in Deutschland bei einem Euro pro Megabit. Zum Vergleich: In Rumänien kostet ein Megabit gerade einmal einen Cent, in Polen und der Slowakei drei Cent. Frankreich, Spanien, Portugal und Italien bleiben alle unter zehn Cent pro Megabit. Der EU-Durchschnitt liegt mit 18 Cent pro Megabit weit unter den deutschen Tarifen, wie eine Auswertung des britischen Vergleichsportals Bestbroadbanddeals.co.uk zeigt, die von der Funke-Mediengruppe veröffentlicht wurde.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











