Was bedeutet es, sein Land zu verlassen – im Wissen, dass man erst zurückkehren kann, wenn es frei ist? Im Interview mit NIUS spricht Furu Meran über ihr Aufwachsen als Frau im Iran, über den Protest im Exil – und darüber, wie fest sie an die Zukunft eines freien Irans glaubt.
2023 verließ Furu Meran den Iran, kam nach Deutschland, lernte in nur sieben Monaten Deutsch und steht heute kurz vor ihrem Architektur-Master. Als die Proteste im Iran im Dezember 2025 erneut eskalierten, ging sie in München auf die Straße. Ein Video, das sie singend auf einer Kundgebung zeigt, verbreitete sich rasant – erst im iranischen Fernsehen, dann in den sozialen Medien. Wenig später war ihr Gesicht auf den Titelseiten deutscher Zeitungen zu sehen.
Furu Meran geht auf die Straße, um ihrem leidenschaftlichen Wunsch, ihr Land befreit zu sehen, Ausdruck zu verleihen. Sie brennt dafür. Und glaubt fest daran, dass ihr Wunsch Wirklichkeit wird. Im Interview sagt sie: „Solange meine Geschwister im Iran leiden, muss ich hier laut sein.“
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