Iraker wegen Tötung einer 14-Jährigen vor Gericht – Polizei vertuschte Herkunft, um „Wilders-Effekt“ zu verhindern

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Iraker wegen Tötung einer 14-Jährigen vor Gericht – Polizei vertuschte Herkunft, um „Wilders-Effekt“ zu verhindern
Bildquelle: Apollo News

Bereits im Jahr 2020 wurde die 14-jährige Tamar Boes in Nord-Holland von einem Auto erfasst und später tot in einem Straßengraben gefunden. Erst sechs Jahre danach steht der Fahrer des Fahrzeugs, Jamal T., ein in Deutschland lebender Iraker, vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung und Fahrerflucht vor. Der erste Verhandlungstag fand am Dienstag vor einem niederländischen Gericht in Schiphol statt.

Der Vorfall ereignete sich nachts auf einer Deichstraße zwischen Monnickendam und Marken. Der Fahrer gab später an, auf die Navigationsanzeige seines Handys geblickt und lediglich Vibrationen am Lenkrad gespürt zu haben. Er habe angenommen, durch ein Schlagloch gefahren zu sein. Erst Wochen nach dem Vorfall kamen die Ermittler über eine Überwachungskamera auf die Spur des Autos.

Die Aufnahmen zeigten, dass der Wagen kurz nach dem Unfall auf einem Parkplatz in Marken hielt und die Insassen die Front untersuchten. Kurz darauf fuhren die Männer vorzeitig nach Deutschland zurück, obwohl sie eigentlich einen Campingausflug in der Gegend planten.

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